Schon unglaublich, wie die Gegenwart eines einzelnen menschen einen anderen in einen rauschartigen gefühlszustand versetzen kann. beim gedanke an ihn kribbelt es im bauch und du wirst hibbelig und möchtest dein glück am liebsten in die welt hinausschreien um alle daran teilhaben zu lassen.
kurz darauf kommt die erkenntnis, dass das total dumm ist, weil dieser mensch einfach nicht dein ist, auch wenn du ihn gerne so nennen würdest, dass es dumm ist, so über ihn nachzudenken, von ihm zu träumen, weil es dich am ende nur selber unglücklich macht.
trotzdem, es überwiegt. das alles, was das verliebtsein ausmacht. die glücksgefühle, die träume, die warmen gedanken an einem kalten herbsttag. wenn du im bus sitzt und um dich rum alles laut und stickig und stinkig ist, es dir aber egal ist, weil du aus dem fenster guckst und ihn siehst, überall nur ihn; ist das nicht ein wundervolles gefühl?
wenn es doch nur echt so wäre. wenn er im bus neben dir säße und der welt, oder den menschen im bus vorerst einmal, zeigen würde, dass du diejenige bist, die sein herz erobert hat. oder wenn er händchenhaltend mit dir durch die stadt laufen würde, abgeschnitten von der menge um euch herum, unbeirrt von dem gewusel und der lautstärke oder gar von den menschen, die mit gesenktem kopf umhereilen und ihre gedanken für sich behalten. aber ihr teilt eure, ihr teilt alles, eure gedanken, eure leben, eure liebe.dein Herz pocht von den füßen bis zum Kopf alles kribbelt nur weil er deine Hand hält
und eines tages, das hoffe ich, werden auch wir händchenhaltend im bus sitzen oder durch die stadt gehen, nur du und ich. der rest der welt ist egal.
denn macht nicht gerade das das leben lebenswert? die hoffnung auf liebe, das lieben selbst und das geliebt werden?
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